Hundeschule Süssen

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Wann ist ein Hund ein Problemhund?

Probleme sind Ansichtssache.


Aus Sicht des Hundes ist das, was er tut, immer das Richtige, natürlich das Richtige für ihn.

Ein Hund entscheidet für sich, was wichtig und richtig ist, wenn er nicht die richtige Führung hat.


Da kann schon ein Welpe durch falsche Erziehung in der Sozialisierungs- bzw. Prägephase zu einem Problemhund herangezogen werden. Und das, obwohl sich viele Menschen einen Welpen holen, weil sie denken, dann haben sie die Erziehung im Griff.


Weit gefehlt, viele Menschen machen immer den selben Fehler. Sie lassen den Hund ihr Leben kontrollieren und finden auch noch schön, wenn dieser ihnen überall hinter her läuft. Sie denken, der Hund "liebt" sie.


Falsche Einschätzung von Hunden ist, unserer Meinung nach das Hauptproblem für Problemverhalten. Was heißt, dass Problemverhalten des Hundes ist immer eine Reaktion auf das falsche Verhalten des Menschen.

Leider sind die Menschen im Laufe der Jahre dazu übergegangen, Hunde als Partnerersatz, als Kindersatz ins Haus zu holen und sie behandeln die Hunde demzufolge wie Menschen. Hunde sind aber keine Menschen, sie denken nicht mal ansatzweise so emotional wie Menschen. Hunde checken ziemlich schnell, wie sie "ihren" Menschen um die Pfote wickeln.


Folgen von falscher Erziehung sind:

- der Hund kann nicht alleine bleiben

- der Hund bellt ständig

- der Hund knurrt seinen Menschen an, wenn dieser den Platz auf dem Sofa einnehmen will

- der Hund bestimmt das tägliche Leben

- der Hund bestimmt, wann und wo gespielt wird

- der Hund bestimmt, wann und in welche Richtung man spazieren geht

- der Hund zerstört Einrichtungsgegenstände oder Hundebetten


Das ist alles nur der Anfang. Wenn der Hund merkt, dass er mit all seinen Forderungen Erfolg hat, bestätigt er sich selbst durch die nächsten Schritte.


- er wird Artgenossenaggressiv

- er jagt und hetzt

- er wird aggressiv gegen Menschen

- er verteidigt seinen Platz im Bett gegenüber dem menschlichen Partner

- er drängt sich ständig zwischen die menschliche Familie


ACHTUNG. Der Hund steigert sein Verhalten stetig, wenn man hier nicht eingreift.

Während man einige der Punkte ohne großen Aufwand durch das richtige Verhalten des Menschen "korrigieren" kann, sind die gesteigerten Aggressionen nicht so einfach weg zu bekommen.


Unserer Erfahrung nach sind die Menschen sehr leidensfähig.

Alles, was in ihren Augen "gar nicht geht" können sie konsequent ausschalten, aber Dinge, die sich so einschleichen, lassen sie sehr sehr lange zu. Sie lassen sich schon mal vom Hund maßregeln, in dem sie ihren Menschen mal kurz in die Wade zwicken oder nach ihm schnappen, wenn er vom Hund nicht gewollte Dinge tut.


Es schleicht sich Fehl- und Problemverhalten ein und die Menschen entschuldigen es noch!


Hunde erzieht man nicht so nebenbei, man muss sich damit auseinandersetzen und man muss sehr konsequent sein. Das gilt für einen Chihuahua genau so wie für einen großen Hund, welcher Rasse auch immer.

Wenn Sie sich hier erkennen und sich von Ihrem Hund so das Leben bestimmen lassen, dann wird es Zeit, einzuschreiten.


Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.


Kontakt: 07162 262430 - bitte auf den AB sprechen, wenn wir nicht zu Hause sind, wir rufen zurück.